Entscheidungshilfe & Akzeptanz von Situationen

Entscheidungshilfe & Akzeptanz – fällt es dir schwer Entscheidungen zu treffen?

Was für ein Persönlichkeitstyp bist du? Für mich war Loslassen und Akzeptanz von Situationen einst schwierig, da ich lieber handle, statt abzuwarten und den Situationen die Möglichkeit zu geben, ihren freien Lauf zunehmen. Ich hatte stets das Gefühl, handeln zu müssen. Situationen, die mir unangenehm waren, zu ändern. Auch wenn es das Beste gewesen wäre, nicht zu handeln. Geht es dir da ähnlich mit?

Welche Gedanken stürzen dich ins Unwohlsein? Was belastet dich? Welche Gedanken und Situationen lassen dich nicht los? Viel mehr: Welche Gedanken lässt du nicht los?

 

Blogbeitrag Entscheidungshilfe und Akzeptanz. Ein Scheideweg. Drei Möglichkeiten, sich für einen einzigen Weg zu entscheiden. Folgst du deinen Gedanken oder doch deinem Bauchgefühl?

 

Jedem von uns helfen die unterschiedlichsten Tipps und Methoden. Die erste Frage, die du dir stellen kannst, ist: Kann ich hieran etwas ändern?

  • Du bist unzufrieden?
  • Weshalb?
  • Kannst du daran etwas ändern? / Musst du hieran etwas ändern?
  • Ja? Dann tu es.
  • Nein? Dann stell dir die Frage wieso du daran nichts ändern kannst / oder musst.
  • Welche Option bleibt dir?

Bei einem Nein könntest du zum Beispiel versuchen zu akzeptieren, die Erfahrung oder Situation einordnen und somit loslassen. Wenn du damit nicht Leben kannst, kannst du dem eventuell aus dem Weg gehen. Vieles im Leben klärt sich häufig ganz von selbst. Vielleicht nicht sofort, aber vertraue! Das Leben nimmt dir einiges ab, wenn du dem Leben den Raum dafür gibst. Lerne zu wachsen. Irgendwann werden sich auch Dinge klären, die dir einst unmöglich schienen. 

Meine zwei Lieblingsmethoden, die gleichzeitig auch sehr einfach sind, stelle ich dir hier vor. Es handelt sich um Fragenabfolgen:

  • Wie schlimm ist die Situation für mich jetzt?
  • Wie schlimm wird die Situation in der kommenden Woche?
  • Wie schlimm wird die Situation in einem Monat?

Du kannst die Zeiträume natürlich für dich selbst festlegen. Stelle dir nach diesen drei Fragen eine weitere:

  • Wie fühle ich mich jetzt?

Ist die Situation bereits in der kommenden Woche irrelevant? Dann lasse sie bereits jetzt los. Denn umso länger du an ihr festhältst, umso mehr Kraft kostet sie dich. All die Energie für etwas, das in einer Woche bereits unwichtig und vergessen ist, kannst du lieber in etwas anderes fokussieren und lenken. Stelle es dir wie eine Flasche vor, die du in die Luft hebst. Für einige Minuten geht es. Aber wie sieht es mit einigen Stunden aus?

Die zweite Methode ist es, den Fokus auf das positive zu verschieben. Jede Situation bringt immer mehrere Aspekte mit sich. Es kommt ganz darauf an, worauf du dich fokussierst. Stelle dir zum Beispiel die folgenden Fragen:

  • Was ist positiv an dieser Situation? 
  • Wieso ist es gut, dass alles so gekommen ist, wie es jetzt ist?
  • Wenn alles im Leben einen Sinn und Grund haben soll, wo steckt hier der Sinn/Grund oder das Gute hinter?

Du wirst in jeder Situation etwas Gutes finden. Manchmal dauert die Suche nur ein wenig länger. Manchmal klärt sich der Sinn einer Sache erst sehr viel später. Letzten Endes können Situationen, die wir einst als sehr schwer und schlimm wahrgenommen haben, auch Erleichterung und Glück bedeuten.

 

Wer trifft die Entscheidungen in deinem Leben?

Unser Umfeld hat einen großen Einfluss auf unsere Entscheidungen.

Egal was du im Leben erreichen möchtest, es wird immer Menschen geben, die dich eines Besseren belehren möchten oder dir sagen, dass du etwas kannst oder nicht kannst. Wir Menschen setzen uns unsere eigenen Grenzen. Pass auf, dass die Grenzen anderer Menschen nicht zu deinen werden. 

Wenn du einmal zweifelst und dir nicht sicher bist, ob du stark genug bist, sieh für einen kurzen Moment zurück. Blick auf all das, dass du bereits geschafft hast. Dann kann dir keiner, kein einziger Mensch einreden, dass du etwas nicht kannst. Lass andere Menschen reden, konzentriere dich auf dich selbst und deine Entscheidungen und Ziele. Handle mit vollem Einsatz und Fokus.

Steht hinter der Person, die du bist. Dein Leben sollte dir Spaß machen, es sollte dich erfüllen und keinen anderen. Es ist deine Kunst, Melodie und Magie. Lass sie dir von keinem wegnehmen. Solange es dich glücklich macht, ist es der richtige Weg. 

 

Wie gehst du bei Entscheidungen vor? Hast du deine eigenen Methoden? Vertraust du auf Herz oder Kopf?

Die mitgenommenen Erfahrungen und Lehren aus deinen Entscheidungen sind heute von unvorstellbarem Wert. Sie haben dich zu dem Menschen gemacht, der du heute bist. Hier findest du aus unserem Beitrag "Wer bin ich" einen passenden Ausschnitt zum Loslassen und Akzeptieren der Vergangenheit und Gegenwart:

Tipps: Lerne aus der Vergangenheit, lebe aber nicht in ihr. Wer nur in der Vergangenheit lebt, verpasst das Leben vor sich. Erlerne loszulassen. Vergangenheit und Gegenwart gehen Hand in Hand und führen zur Zukunft.

Akzeptiere die Gegenwart. Alle Entscheidungen, die du in der Vergangenheit getroffen hast, haben dich an den heutigen Punkt geführt. Zu einem früheren Zeitpunkt hattest du einen ganz anderen Kenntnisstand als heute. Erlerne die Gegenwart zu akzeptieren. Sie ist ein Konstrukt früherer Entscheidungen, die auf Grundlage der Intuition oder des Verstandes getroffen wurden. Statt zum Beispiel Reue oder negative Emotionen auszulösen, können solche Erfahrungen durch die Erweiterung des Bewusstseins zu riesigen Siegen umgeformt werden. Denn Fehlentscheidungen oder Probleme führen zu Lösungen und persönlichem Wachstum. 

Wofür auch immer du dich heute entscheidest, wird morgen deine Zukunft gestalten. Genieße den Alltag und finde den Sinn und dadurch die Motivation unglaubliches zu schaffen! Der perfekte Moment, den du heute lebst, wird dir weitere perfekte Momente in der Zukunft bringen.

Lebe im Hier und Jetzt, um dir dein zukünftiges Wunschleben aufzubauen. Denke zukunftsorientiert, um heute die Segel zu setzen. Setze dein Wissen und deine Erfahrungen aus der Vergangenheit ein, um Herausforderungen zu meistern.

 

Außerdem spielen deine Gemütslage und der Stressfaktor eine erhebliche Rolle bei der Entscheidungsfindung. Entscheidungen sind meist besser, wenn sie bei klarem Verstand getroffen werden. Negative Gedankengänge führen meist zu negativeren Entscheidungen. 

Stress kann zu ungünstigen Entscheidungen führen, da das Denkvermögen blockiert werden kann. Überforderung, Bedrängung und schnelle Entscheidungen sind oft eine Folge von Stress. Wichtig ist, sich Fehlentscheidungen zu verzeihen. Denn diese Entscheidungen wurden aus den Umständen heraus getroffen. Würden wir immer wissen, wohin uns eine Entscheidung bringen kann, wäre das Leben vorhersehbar. Wir können nicht in die Zukunft blicken und uns für die vergangene Entscheidung beschuldigen.

Um sich Klarheit über die Situation zu verschaffen, kann eine Pro-und-Kontra-Liste als Hilfsmittel unterstützen. Die einzelnen Punkte hältst du auf deiner Liste fest. Die wichtigsten können zusätzlich markiert werden. Du solltest für beide Seiten neutral nach Punkten suchen. Andernfalls hast du, wenn auch unbewusst, bereits eine Entscheidung getroffen. Die Auflistung kann dir allerdings auch zeigen, wie du auf der Gefühlsebene zu der Entscheidung stehst und tendierst. In diesem Fall bevorzuge zumindest ich lieber das Bauchgefühl.

Dein Team von Rising Life Books

Hinterlasse einen Kommentar